20.07.2017

Vamos: Spanisch an der Realschule plus

Verband Reale Bildung für verstärkte Internationalität

Der Verband Reale Bildung Rheinland-Pfalz (VRB) fordert die Einführung von Spanisch in der Realschule plus als zusätzliche zweite Fremdsprache neben Französisch. Spanisch hat sich zu einer Weltsprache entwickelt und besitzt nach Englisch die höchste Verbreitung in den westlichen Industrienationen.

„Sowohl im Wirtschaftsleben als auch im Tourismus hat sich der berufliche und private Gebrauchswert der spanischen Sprache sprunghaft erhöht“, so der VRB-Landesvorsitzende Timo Lichtenthäler. Die Realschule plus richte ihren Auftrag traditionell und verstärkt auf die  Berufsorientierung und auf reale Lebensbezüge. Sie müsse sich daher den neuen Herausforderungen zeitnah stellen. Die europäischen Nachbarstaaten sowie die meisten Bundesländer hätten ihr Sprachangebot bereits in Richtung Spanisch verstärkt.

Mit Spanisch als Zusatzangebot neben Französisch könne dem erhöhten Bedarf am Fremdsprachenunterricht entsprochen werden. Allerdings sei es notwendig, die Fremdsprachenfolge auch an den Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien so zu koordinieren, dass die Übergänge bei einem Schulwechsel problemlos möglich sind.

„Fremdsprachen eröffnen einen multikulturellen und internationalen Weitblick. Der Spanischunterricht an der Realschule plus biete zusätzliche Chancen und Perspektiven“, so der VRB-Landesvorsitzende Lichtenthäler. Daher sei auch die Lehrerausbildung an den Realschulen plus um das Fach Spanisch zu erweitern.

 

Zum Hintergrund

Reale Bildung ist attraktiv, denn sie öffnet zahlreiche Wege und Alternativen. Die schulische und berufliche Laufbahn ist daher nicht einseitig festgelegt, sondern abhängig von Begabung, Interessen, Leistung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Schulsystem in Rheinland-Pfalz muss diese Durchlässigkeit gewährleisten und erhöhen. Die Erfahrungen mit der neuen Schulstruktur zeigen, dass die Reale Bildung sowohl für die Realschule plus als auch für die Integrierte Gesamtschule weiter ausgebaut werden muss. Hier setzt der VRB als Interessenverband seinen schul- und verbandspolitischen Schwerpunkt.

 

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