VRB-Bezirk Koblenz

Bezirksvorstand Koblenz hatte zum Pensionärstreffen 2017 eingeladen

Es war eine Zeitreise in Kindheitstage

Im Auftrag des Bezirksvorstands Koblenz hatte die Pensionärsbetreuerin Margit Lenarz zu einem Pensionärstreffen im September nach Münstermaifeld eingeladen. Das Heimat- und Erlebnismuseum entführte die Kolleginnen und Kollegen in die Vergangenheit und viele Erinnerungen aus der Kindheit wurden geweckt. Denn dieses Museum vermittelt dem Besucher einen sehr anschaulichen Eindruck über das Leben in der Kriegs- und Nachkriegszeit.

Zunächst wurden wir in verschiedene Häuser im Zentrum geführt und konnten eine Sattlerei, einen Schusterladen, eine Metzgerei aus dieser Zeit bewundern. Danach gingen wir in das Haupthaus, wo wir direkt in einen Schulraum eintraten. Alle Anwesenden kannten den Raum, denn wir hatten vor langer Zeit in diesen Bänken gesessen, auf die Landkarte geschaut, die immer in der Ecke neben der Tafel hing. Das Podest, wo damals der Lehrer thronte und mit strengem oder gutmütigem Blick über die Klasse schaute. Hier wurden Erinnerungen bei jedem von uns wach und ausgetauscht und verglichen mit den Erfahrungen, die wir später als Lehrer gemacht haben.

Danach wurden weitere Räume besichtigt: So entdeckten wir im Hutladen die Mode der damaligen Zeit, im Bäckerladen, im Lebensmittelladen, im Friseurladen, in der kleinen Kneipe Utensilien, die wir alle aus der Kindheit kannten. Immer wieder wurde geäußert: Das kenne ich alles.

Nach dieser Zeitreise hatte der Vorstand zu Kaffee und Kuchen eingeladen und die Gespräche wurden fortgesetzt. Hier wurde der Wunsch von allen geäußert, dass wir uns im nächsten Jahr wieder in Münstermaifeld treffen, um dann am historischen Stadtrundgang teilzunehmen.

Frau Lenarz übermittelte die Grüße des Bezirksvorsitzenden Bengjamin Bajraktari, der leider kurzfristig nicht an dem Treffen teilnehmen konnte.

Frau Lenarz plant für Ende April oder Anfang Mai 2018 das nächste Pensionärstreffen, das sich die Kolleginnen und Kollegen schon einmal merken können.


Margit Lenarz 

"Fit für den Vorbereitungsdienst"-Bezirksvorstand Koblenz auf dem UNI Campus in Koblenz

Mitglieder des Bezirksvorstandes und des ÖPR Örtlichen Personalrats der Lehramtsanwärterinnen und -anwärter nahmen an der diesjährigen Veranstaltung des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) für zukünftige Lehramtsstudierende teil.
Bengjamin Bajraktari, Bezirksvorsitzender im VRB-Bezirk Koblenz, Joanna Boehlke und Christian Theisen, beide Mitglieder des Bezirksvorstandes, berieten Lehramtsstudierende vor und nach der Veranstaltung ganz im Sinne des Veranstaltungsmottos „Fit für den Vorbereitungsdienst“.
Unterstützt wurden die Vorstandsmitglieder von Nico Cordes (ÖPR-Vorsitzender der LAA am Studienseminar in Wallertheim), seiner Stellvertreterin Shaila Baris und Lehramtsanwärter Marcel Werner vom Studienseminar Koblenz.

Am Stand des VRB herrschte reger Andrang. Rund 60 angehende Lehramtsanwärterinnen und -anwärter wurden individuell mit Informationen aus der Praxis versorgt. Die Studierenden zeigten sich dabei sehr interessiert und dankbar für die nützlichen Tipps und Hilfen.
Allgemeine Informationen zum Bewerbungsverfahren und zur zweiten Ausbildungsphase erhielten die künftigen Nachwuchslehrkräfte durch die ADD und das Studienseminar Koblenz.

Der VRB hat einen „Wegweiser“ für den Vorbereitungsdienst herausgegeben. Diesen und weitere Informationen stehen auf der Homepage des VRB zum Download bereit:

www.vrb-rlp.de/service/junglehrer-anwaerter-infos

Text: Christian Theisen
Fotos: Christian Theisen und Marcel Werner

 

 

Lord Of The Board – LAA Smartboardschulung des VRB im Bezirk Koblenz

 

Am 8. Mai 2017 lud der VRB- Bezirksverband Koblenz die ExamenskandidatInnen des Staatlichen Studienseminars für das Lehramt an Realschulen plus in Koblenz zu einer Smartboardschulung in die Clemens Brentano-/Overberg Realschule plus ein.
Der Bezirksvorsitzende Bengjamin Bajraktari sowie die Vorstandsmitglieder Nicole Weiß-Urbach, Gerhard Hein und Christian Theisen begrüßten 15 interessierte LehramtsanwärterInnen aus Realschulen plus und Integrierten Gesamtschulen, die der Einladung des VRB gefolgt waren.
Marco Cicoria, VRB-Delegierter an der Römerwallschule Rheinbrohl unterstütze sie vor Ort tatkräftig.
Nicole Weiß-Urbach, führte mit den jungen Nachwuchslehrkräften eine arbeitsteilige Smartboardschulung für Anfänger und Fortgeschrittene durch. Für einige LAAs war diese Smartboardschulung ein Erstkontakt mit diesem Medium.
Die TeilnehmerInnen zeigten sich sichtlich interessiert und signalisierten bereits Interesse an einer Folgeveranstaltung.
Allerhand Wissenswertes rund um die Verbandsarbeit, den bildungspolitischen Forderungen und Zielen des VRB sowie Praxistipps zum Einstellungsverfahren nach dem Vorbereitungsdienst erfuhren die AnwärterInnen von Bengjamin Bajraktari und seinem VRB-Team, die auch im Anschluss an die Veranstaltung noch viele Fragen ganz individuell beantworteten.
Zum Ende der Veranstaltung waren sich Vorstandsmitglieder und TeilnehmerInnen einig: "Das war eine rundum informative und lohnenswerte Veranstaltung".

Text und Bilder: Christian Theisen

Delegiertentag 2017 im Bezirk Koblenz – eine erfolgreiche Veranstaltung mit Mehrwert und Zukunftspotential

Unter dem Motto "Delegiertenarbeit stärken - Vernetzung des VRB im Bezirk Koblenz ausbauen!" trafen sich Delegierte aus 17 Schulen zum diesjährigen Delegiertentag am 3. April 2017 im PinUp-Bowlingcenter Koblenz.

Die rückblickend erfolgreiche Veranstaltung brachte einen neuen Leitfaden für die Delegiertenarbeit auf den Weg und wird auf Wunsch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer künftig fortgesetzt.

Weitere Informationen erhalten zum Delegiertentag finden Sie in der nächsten Ausgabe der VRB- Zeitschrift. Ein Kurzfilm ist unter dem nachfolgenden Link oder über den beigefügten QR- Code abrufbar.

https://www.youtube.com/watch?v=etyc7TafRtI&t=2s

 

 

VRB vor Ort: Bezirksverband Koblenz zu Gast an der Realschule plus in Remagen

 

Vertreter des Bezirksverbands Koblenz, hierunter der Bezirksvorsitzende und Mitglied im Bezirkspersonalrat der Realschulen plus bei der ADD in Trier, Bengjamin Bajraktari, die Bezirksschriftführerin Joanna Boehlke sowie Diana Schütte-Seitz, Mitglied des erweiterten Bezirksvorstandes, trafen sich am 05.12.2016 zu einem gemeinsamen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen an der Realschule plus Remagen.

Der Verband Reale Bildung sucht über die Bezirksverbände den Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen in den Schulen aufzunehmen, um sich ein Bild über die Stimmungslage, die Problembereiche und gelungene beispielhafte Projekte zu machen. Die Wahl auf die Realschule plus Remagen fiel u. a. deshalb, weil diese Schule ausläuft und die Versetzungsproblematik die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sehr beschäftigt. 
Die Verbandsvertreter haben eingehend die besondere schulische Situation erörtert und Ratschläge und Hilfestellungen geben können. Für den Verband müssen rechtzeitig transparente Lösungen gefunden werden. Wichtig ist, dass alle Beteiligten vor Ort in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Gerade die Kolleginnen und Kollegen, die ihren Dienst bis zur letzten Minute an der Schule leisten, müssen besondere Wertschätzung und Unterstützung erfahren.

Weitere Gesprächsthemen waren die Situation von Lehrkräften in Vertretungsverträgen, die langfristig auf die Perspektive einer Festanstellung durch das Land hoffen, die Ungleichheit der Bezahlung und – zumindest aus finanzieller Sicht – die nicht ausreichende Wertschätzung der Arbeit von Pädagogischen Fachkräften.

Abschließend bekräftigte Bengjamin Bajraktari das Interesse des Verbandes, das Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen zu suchen, um im gegenseitigen konstruktiven Austausch auch die Erwartungen der Lehrkräfte an ihre Interessenvertretung zu erfahren. Der Bezirksvorsitzenden machte allerdings auch deutlich, dass Verbandsarbeit nur Früchte tragen kann, wenn möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer ihren Anliegen eine Stimme geben.

Text und Fotos: Christian Theisen  

 

 

Bezirksversammlung des Bezirks Koblenz mit Gastvortrag zum Umgang mit belasteten bzw. traumatisierten Schülerinnen und Schülern mit Fluchterfahrung

Foto:_Claus_Brier
Foto:_Claus_Brier
Foto:_Claus_Brier
Foto:_Claus_Brier

Im Rahmen der gut besuchten Bezirksversammlung  des Bezirks Koblenz am 08.11.2016 in Neuwied, hielt der landesweite Koordinator für Krisenberatung, Krisenintervention und Schulleitungsfortbildung, Oliver Klauk, einen überaus interessanten Gastvortrag zum Themenbereich „Trauma“. Neben der Sensibilisierung für den Umgang mit traumatisierten Kindern standen auch wertvolle Anregungen zum Umgang mit ihnen im Zentrum des Vortrages.


Das Hauptanliegen lag darin, Schule als sicheren Ort für Flüchtlingskinder zu gestalten, da über den Weg eines äußeren sicheren Ortes der Weg zu einer inneren Sicherheit geebnet werden könne, so der Vortragende. Das aufmerksame Plenum erhielt Gelegenheit, sich über eigene Erfahrungen auszutauschen. Der Referent verteilte keine Patentrezepte, sondern gab aus seiner Erfahrung heraus wertvolle Denkanstöße. So nannte er häufige Symptome im Zusammenhang mit belastenden Situationen, die sich von Symptomen einer Traumatisierung nicht unterscheiden. Hierzu zählen beispielsweise Schreckhaftigkeit, Verspannungen, Kopf- und Bauchschmerz, Reizbarkeit, Aggressivität, Schlafstörungen, Depression, Antriebslosigkeit, Ohnmachtsanfälle, Lähmungserscheinungen, Schmerzunempfindlichkeit Konzentrationsstörungen und viele mehr. Wenn die als gefährlich erlebte Situation unverarbeitet bleibe, könne es passieren, dass ein Trigger (Hinweisreiz) dem Körper im Hier und Jetzt die gleiche Gefahr wie in der Vergangenheit signalisiert und es somit wieder zu den Symptomen kommen könne. Hat ein Kind zum Beispiel viel Blut sehen müssen, so Herr Klauk, kann es sein, dass die Farbe „rot“ generalisiert wird, sodass das Kind beim Anblick eines roten Balles Symptome zeigt. Das, was Lehrerinnen und Lehrer zum Teil als merkwürdiges Verhalten eines Kindes erleben, kann also eine getriggerte Reaktion sein.


Am Ende seines Vortrags machte der Experte deutlich, wie wichtig Respekt und Wertschätzung gegenüber traumatisierten Kindern und Jugendlichen ist. Die Hauptkonsequenz beim Arbeiten mit Traumatisierten sei, und so schloss Herr Klauk den Kreis wieder, Schule als sicheren Ort zu gestalten. Vorrangig ginge es hierbei darum, erzählen zu lassen, Unterstützung und Sicherheit zu vermitteln, die Bewältigung zu erfragen, Symptomatiken zu normalisieren, Struktur durch Regeln zu geben, Zukunftsperspektiven zu schaffen und Druck bei sich selbst und anderen rauszulassen.


Im Anschluss dankten Frau Weiß-Urbach und Herr Bajraktari Herrn Klauk im Namen des Bezirks für den gelungenen und äußerst informativen Nachmittag.
Spontanreaktionen etlicher Teilnehmer unmittelbar nach dem Vortrag machten deutlich, dass sowohl der Referent als auch das Thema großen Zuspruch erhielten.

VRB-Bezirksverband Koblenz zu Besuch im Studienseminar Koblenz

Die qualifizierte Ausbildung in unseren Studienseminaren ist unverzichtbar – und gefragt!

Am 01.08.2016 nahm der VRB-Bezirksverband Koblenz zur Begrüßung der neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter für das Lehramt an Realschulen plus im Studienseminar Koblenz teil.

Rund 90 junge und hochmotivierte Kolleginnen und Kollegen streben in der neuen zweiten Ausbildungsphase das Lehramt an Realschulen plus an. Sie freuen sich auf ihre Ausbildung. Viele von Ihnen informierten sich in Einzelgesprächen bei den Verbandsvertretern Bengjamin Bajraktari, Joanna Boehlke und Eva Wilhelmus über die neue Ausbildungsphase und die beruflichen Perspektive nach dem Vorbereitungsdienst.

Die Ausbildung am Studienseminar ist für den VRB ein Qualitätsmerkmal. Im Studienseminar Koblenz wird den jungen Kolleginnen und Kollegen von erfahrenen und neuen Fachleitern das erforderliche pädagogische und didaktische Berufswissen vermittelt, das unverzichtbar für einen erfolgreichen Einsatz an den Realschulen plus oder Integrierten Gesamtschulen ist.
Die Anwärterinnen und Anwärter werden nach bestandener Abschlussprüfung selbstbewusst auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung zurückblicken können.
Für den Weg dahin erhielten sie von den Verbandsvertretern eine Checkliste für Lehramtsanwärter und den verbandseigenen „Wegweiser für die Ausbildung im Studienseminar“.

Der Bedarf an Lehrkräften mit dem Lehramt für Realschulen plus in unserem Bundesland ist vorhanden. Die neuen Herausforderungen an unseren Schulen erfordern Investitionen für die Einstellung qualifizierten Personals. Der VRB hat sich mit vielen Initiativen (z.B."Lehrer von der Straße holen!") konsequent und kontinuierlich dafür eingesetzt, dass Planstellen zur Einstellung geschaffen werden.

Autor: Bengjamin Bajraktari

VRB auf dem Campus der Universität Koblenz - Landau

Mitglieder des Bezirksvorstandes nahmen an einer Informationsveranstaltung für Lehramtsstudierende in der Abschlussphase teil.

Ganz nach dem Einladungsmotto der Universitätsveranstaltung vom Zentrum für Lehrerbildung Koblenz „Fit in den Vorbereitungsdienst“ informierten Bezirksvorsitzender Bengjamin Bajraktari und Schriftführerin Joanna Boehlke am 29.06.2016 die Studierenden individuell und ausführlich über ihren anstehenden Vorbereitungsdienst.

 

Die Studierenden waren sichtlich dankbar für die persönlichen Beratungsgespräche und die nützlichen Praxistipps.

Allgemeine Informationen zum Bewerbungsverfahren und zur zweiten Ausbildungsphase wurden von der ADD und dem Studienseminar Koblenz gegeben.
Ausführliche Informationen zum Vorbereitungsdienst können auf unserer Homepage heruntergeladen werden:
http://www.vrb-rlp.de/service/junglehrer-anwaerter-infos/

Auf den Spuren des industriellen Basaltabbaus im Westerwald

Der Bezirksvorstand Koblenz hatte die Senioren und die Delegierten am 23. Juni 2016 nach Enspel in den Tertiär- und Erlebnispark eingeladen. 15 Verbandsmitglieder waren der Einladung gefolgt. Im Mittelpunkt stand die Besichtigung und Erkundung des Industriedenkmals Stöffel. Gelegenheit zum Austausch erhielten die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen. Informationen zur Seniorenarbeit auf Bundes- und Landesebene gab Wilfried Rausch. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Gerhard Hein würdigte die von Margit Lenarz geleistete Seniorenarbeit im Bezirk. Die meisten Teilnehmer nutzten zum Abschluss die Möglichkeit zum Besuch des im Frühjahr neueröffneten Tertiärums, das anschaulich und detailliert Einblick in die erdgeschichtliche Entwicklung des Stöffelsees bietet. Die ausgestellten Fossilienfunde des Sees ermöglichen, den Lebensraum der Tiere vor 25 Millionen Jahren zu beschreiben. Hauptattraktion der Ausstellung ist die berühmte Stöffel-Maus.

Unter der fachkundigen Führung von Josef Dörner, der als Schlossermeister im Steinbruch tätig war, erhielten die Teilnehmer einen eindrucksvollen Einblick in die harte Arbeitswelt unter den Bedingungen von 1930 bis 2001.

Es ist ein Glücksfall, dass nach Schließung des Steinbruchbetriebs Stöffel die Industrieanlage nicht abgebaut wurde. Der Rost hat Spuren hinterlassen. Aber in liebevoller Kleinarbeit haben ehemalige Mitarbeiter die im Werk benötigten Geräte und Maschinen hergerichtet. In der Historischen Werkstatt erhält man einen faszinierenden Einblick in die industrielle Entwicklung und Weiterentwicklung des Maschinenbaus im ausgehenden 19. Jahrhundert. 

Der Kessel- und Schaltraum stellt eindrucksvoll die industrielle Weiterentwicklung über ein ganzes Jahrhundert an den Schalt- bzw. Steueranlagen dar. Hier stand einst eine riesige Dampfmaschine, die das gesamte Werk mit Energie versorgte.

Basalt ist ein begehrter Baustoff. Er ist ein druckfestes Gestein, das als Unterbaumaterial im Straßenbau und an Bahngleisen Verwendung findet. Heute wird er auch im Garten- und Landschaftsbau zur Gestaltung ausgewählt.
Der Basaltabbau war nicht einfach. Durch Sprengungen wurde der Basalt gewonnen. Josef Dörner erläuterte, wie die Sprenglöcher maschinell eingerichtet wurden und wie die Sprengungen durchgeführt wurden.

Die Weiterverarbeitung der erhaltenen Gesteinsbrocken erfolgte in den sogenannten Brechern. Ihre Aufgabe war es, die Gesteinsbrocken auf die gewünschte Körnung zu zerkleinern. Als Feinsplitt wird der Basalt im Straßenbau eingesetzt. Insgesamt finden sich auf dem Gelände vier Brechergebäude, die zugänglich und untereinander durch Förderbänder verbunden sind.

Den Abschluss fand die Führung im Kohleschuppen, der an dem heißen Sommertag ohne Klimaanlage angenehm kühl war und den Teilnehmern Erfrischung bot. Der frühere Lagerraum der Kohle für den Betrieb der Dampfmaschine wird heute am Wochenende als Cafe und Ausstellungsraum genutzt.

 

 

 

 

 Text und Fotos: Wilfried Rausch

"Für den Notfall – Ein Dokumentenordner für Jung und Alt"

Die Kapitel des Dokumentenordners im Überblick:

- Persönliche Angaben

- Wichtige Kontaktdaten

- Berufliches

- Vorsorgedokumente / Vertrauenspersonen

- Bank

- Haus- und Grundbesitz

- Laufende Verpflichtungen

- Versicherungen

- Verträge

- Telefon, Internet und Medien

- Mitgliedschaften

- Testament, Erbvertrag usw.

- Was ist im Todesfall zu tun?

- Anhang mit Musterschreiben

Bestellformular

Bezirksverband Koblenz beriet Nachwuchslehrkräfte – Gelungene Informationsveranstaltung für die Zeit nach dem Examen

Koblenz, 18. Mai 2016: Der Bezirksverband Koblenz informierte die examinierten Lehramtsanwärterinnen und –anwärter des Studienseminars Koblenz über alle wichtigen Fragen für die Zeit nach dem Zweiten Staatsexamen. Hierzu traf man sich im „PinUp“ in Koblenz. Zu den wichtigen Fragen an diesem Tag zählten insbesondere solche zum Ablauf des Bewerbungs- und Einstellungsverfahrens, die der neue Bezirksvorsitzende, Bengjamin Bajraktari, den zahlreich erschienenen Junglehrerinnen und –lehrern anschaulich beantwortete.
Die ebenfalls anwesenden Vorstandsmitglieder Joanna Boehlke, Nicole Weiß-Urbach und Margit Lenarz gaben den frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen zudem zahlreiche Tipps und Hinweise für den kommenden Berufsalltag mit auf den Weg. Besonders freute man sich in Koblenz über den Besuch von Saskia Tittgen, die kürzlich zur neuen Bezirksvorsitzenden im Bezirk Neustadt gewählt wurde und das Team in Koblenz bei der gelungenen Informationsveranstaltung tatkräftig unterstützte.

Der Verband Reale Bildung gratuliert nochmals allen neuen Kolleginnen und Kollegen zu den bestandenen Prüfungen und steht ihnen gerne auch künftig bei der Beratung zur beruflichen Zukunft hilfreich zur Seite.

 

 

Imagekampagne für die Reale Bildung

Der Verband Reale Bildung Bezirksverband Koblenz (VRB) hat einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Bezirksvorsitzender ist Bengjamin Bajraktari. Der 30-jährige Chemie- und Sportlehrer an der Realschule plus Neustadt/Wied löst Timo Lichtenthäler (Realschule plus Adenau mit Fachoberschule) ab, der als neugewählter VRB-Landesvorsitzender nicht mehr kandidierte.

In seiner Antrittsrede in Koblenz erklärte der neue Bezirksvorsitzende Bengjamin Bajraktari, dass Reale Bildung unverzichtbar ist, weil sie sich an den Bedürfnissen des Einzelnen und der Gesellschaft orientiert. Der Fachkräftemangel einerseits und die inflationäre Akademisierung andererseits seien bedenkliche Entwicklungen. Diesem Faktum könnten eine verstärkte Berufs- und Studienorientierung in Form einer Imagekampagne entgegenwirken. Noch immer seien die attraktiven Laufbahnen außerhalb einer gymnasialen Bildung zu wenig bekannt. „Die Realschule plus und die Integrierte Gesamtschule bieten aufgrund ihres breitgefächerten Bildungsangebotes unendliche Perspektiven sowohl für die Duale Ausbildung als auch für ein späteres Studium“, unterstrich Bengjamin Bajraktari. Als Lehrer an einer Realschule plus erlebe er, dass der Leistungsanspruch dieser Schulart einen hohen Stellenwert besitzt, weil das Prinzip des Förderns und Forderns gleichermaßen Anwendung findet. „Die an vielen Standorten zunehmenden Schülerzahlen beweisen, dass die Realschule plus in der Öffentlichkeit und in der Wirtschaft ein positives Bild vermittelt“, resümierte der Bezirksvorsitzende Bajraktari.

Der VRB-Landesvorsitzende Timo Lichtenthäler forderte in Richtung Bildungsministerium die verbindliche Zusicherung einer Unterrichtsgarantie. "Wir brauchen an den Schulen eine sogenannte Vertretungsreserve, um eine Unterrichtskontinuität für die Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Dies gilt auch für junge Lehrkräfte, die eine berufliche Planungssicherheit durch abgesicherte Festanstellungen benötigen.

Gerhard Hein (Ernst-Barlach Realschule plus Höhr-Grenzhausen mit Fachoberschule) und Marion Bellinger (Realschule plus Mühlheim-Kärlich) werden künftig als stellvertretende Bezirksvorsitzende die Arbeit von Bengjamin Bajraktari unterstützen. Joanna Boehlke (Realschule plus Linz mit Fachoberschule) hat das Amt der Bezirksschriftführerin übernommen, Nicole Weiß-Urbach (Clemens-Brentano Realschule plus Koblenz) wurde als Bezirksschatzmeisterin bestätigt.

Im erweiterten Bezirksvorstand sind mit Margit Lenarz (Mendig), Eva Wilhelmus (Linz), Christian Theisen (Mayen), Sabrina Beuler (Lahnstein) und Wilfried Rausch (Altenkirchen)  bewährte Kräfte einbezogen. Dank für langjähriges Engagement sprach Bengjamin Bajraktari dem ausscheidenden Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Heinz-Jörg Dähler (Linz) aus, der im Verband Reale Bildung künftig als Stellvertretender Landesvorsitzender agiert.

Zum Hintergrund

Reale Bildung ist attraktiv, denn sie öffnet zahlreiche Wege und Alternativen. Die schulische und berufliche Laufbahn ist daher nicht einseitig festgelegt, sondern abhängig von Begabung, Interessen, Leistung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Schulsystem in Rheinland-Pfalz muss diese Durchlässigkeit gewährleisten und erhöhen.
Die Erfahrungen mit der neuen Schulstruktur zeigen, dass die Reale Bildung sowohl für die Realschule plus als auch für die Integrierte Gesamtschule weiter ausgebaut werden muss. Hier setzt der VRB als Interessenverband seinen schul- und verbandspolitischen Schwerpunkt.


Kommunikation Presse und Medien: Bernd Karst, Grolsheimer Weg 5, 55411 Bingen, Tel.: 06721/994999, mobil: 0177-5541102, bernd.karst(at)vrb-rlp.de , Internet: www.vrb-rlp.de  

Bezirksvorsitzender

Bengjamin Bajraktari

Am Walde 9
56249 Herschbach
Tel.: 0163 / 7405124

E-Mail: Bengjamin Bajraktari

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