08.05.2020

Unterschiedliche Rahmenbedingungen erfordern Gestaltungsspielräume

Die Räumlichkeiten, die Sachausstattung sowie die Personalsituation sind an den einzelnen Schulen sehr unterschiedlich. Eine weitere Öffnung der Schulen muss daher strikt die spezifischen Rahmenbedingungen einer Schule beachten.

Bei allem Verständnis für die berechtigten Interessen, zu einer neuen Normalität in den Schulen zu kommen, müssen die notwendigen Veränderungen im schulischen Alltag bewältigt werden können. Der Verband Reale Bildung (VRB) fordert daher, den Schulen Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume einzuräumen, damit Schutz und Fürsorge gegenüber den Schülern, den Lehrkräften sowie den Bediensteten der Schule so weit wie möglich sichergestellt sind.

Wenn die lokalen Gegebenheiten es erfordern, muss die Schule entscheiden können, ob eine Einschränkung der stufenweise geplanten Schulöffnung geboten ist. „Gesundheitsschutz hat Vorrang vor einer risikobehafteten Vollbeschulung!“, erklärt Verbandschef Timo Lichtenthäler.

 

 

Zum Hintergrund

Reale Bildung ist attraktiv, denn sie öffnet zahlreiche Wege und Alternativen. Die schulische und berufliche Laufbahn ist daher nicht einseitig festgelegt, sondern abhängig von Begabung, Interessen, Leistung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Schulsystem in Rheinland-Pfalz muss diese Durchlässigkeit gewährleisten und erhöhen.
Die Erfahrungen mit der neuen Schulstruktur zeigen, dass die Reale Bildung sowohl für die Realschule, für die Realschule plus als auch für die Integrierte Gesamtschule weiter ausgebaut werden muss. Hier setzt der VRB als Interessenverband seinen schul- und verbandspolitischen Schwerpunkt.

 

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