15.03.2016

"Ampel oder Groko: Reale Bildung wertschätzen!"

Timo Lichtenthäler, Landesvorsitzender des Verbandes Reale Bildung Rheinland-Pfalz, verbindet seine Glückwünsche an die gewählten Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtags mit der Forderung, die Reale Bildung an den Realschulen plus und Integrierten Gesamtschulen als primären bildungspolitischen Schwerpunkt der neuen Legislaturperiode festzulegen. „Ob Ampel oder Große Koalition – Reale Bildung gehört mit konkreten Zielformulierungen in den Koalitionsvertrag“, so Lichtenthäler.  „Unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unsere Arbeitswelt ist auf das schulische Angebot realer Bildung angewiesen. Vor diesem Hintergrund gilt es, der Realen Bildung einen höheren Stellenwert einzuräumen.“
„Inklusion“, „Migration“, „Fachkräftemangel“, „Aufstiegschancen“ sind die großen Herausforderungen der Realschulen plus und der Integrierten Gesamtschulen. Sie erfordern zu deren Bewältigung eine Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen. Kleinere Klassen, individuelle Förderung der Schüler, bessere schulische Arbeitsbedingungen, Sicherung des Lehrernachwuchses und die Weiterentwicklung schulischer Aufstiegsmöglichkeiten für Schüler sind die aktuellen schulpolitischen und gesellschaftspolitischen Verantwortungsthemen.
Schulen brauchen mehr Unterstützung, Schulen brauchen eine breit gefächerte Professionalität, die kurzfristig vor Ort zur Verfügung gestellt werden muss. Lehrerinnen und Lehrer sind Pädagogen mit einem fachwissenschaftlichen Studium. Sie sind weder Psychologen, noch Therapeuten, geschweige „Allrounder“. Schulen haben sich verändert. „Ein ‚Weiter so!’ kann es daher so nicht geben. Reale Bildung betrifft Schule, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. An der Realen Bildung kommt gute Politik nicht vorbei“, so Timo Lichtenthäler.

Zum Hintergrund
Reale Bildung ist attraktiv, denn sie öffnet zahlreiche Wege und Alternativen. Die schulische und berufliche Laufbahn ist daher nicht einseitig festgelegt, sondern abhängig von Begabung, Interessen, Leistung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Schulsystem in Rheinland-Pfalz muss diese Durchlässigkeit gewährleisten und erhöhen.
Die Erfahrungen mit der neuen Schulstruktur zeigen, dass die Reale Bildung sowohl für die Realschule plus als auch für die Integrierte Gesamtschule weiter ausgebaut werden muss. Hier setzt der VRB als Interessenverband seinen schul- und verbandspolitischen und Schwerpunkt.

 

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