11.10.2016

Realschuldirektor Hans Thielen feiert 80. Geburtstag

Realschuldirektor Hans Thielen, 1936 in Trier geboren, hatte sich schon früh in seiner beruflichen Laufbahn für die Realschule entschieden. Nach den anfänglichen Dienstjahren in einer einklassigen Volksschule in der Eifel vollzog er einen Laufbahnwechsel. 1967 legte er die „Aufstiegsprüfung“ für das Lehramt an Realschulen ab, unterrichtete dann an der Robert-Schumann-Realschule in Trier und wurde 1973 Gründungsschulleiter der Realschule Speicher. Von 1987 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 leitete er die Hermann-Staudinger Realschule Konz.


Verbandserfahrung erwarb Hans Thielen zunächst im Bezirksverband Trier. Dort war er von 1975 bis 1981 Bezirksvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR). Von 1993 bis 1998 war Hans Thielen Landesvorsitzender, bevor er von 1998 bis 2002 als Bundesvorsitzender die Realschulen und ihre Lehrerschaft in Deutschland vertrat.
Hans Thielen setzte auf Teamgeist aus der Erkenntnis, dass Verbandsarbeit nur erfolgreich sein kann, wenn sie von möglichst vielen Menschen getragen wird. Sein hoher Sachverstand, sein sicheres politisches Gespür, sein hartnäckiges Verhandlungsvermögen und Verhandlungsgeschick, sein bewundernswerter Fleiß und sein ständiger persönlicher Einsatz zum Wohle der Realschule wurden durch seine Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Realschullehrerverbandes Rheinland-Pfalz gewürdigt.
Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus der Verbandsarbeit auf Bundesebene blieb Hans Thielen dem VDR und dem dann umbenannten VRB (Verband Reale Bildung) eng verbunden. In souveräner Alltagsdistanz ist er als sachkundiger Mitarbeiter zu den Wurzeln der Verbandsarbeit zurückgekehrt. Er war bis vor wenigen Jahren im Referat „Beamtenrecht und Versorgung“ ein wertvoller Ratgeber und in schulpolitischen Fragen ein höchst kompetenter Mitstreiter geblieben.

 

Zum Hintergrund
Reale Bildung ist attraktiv, denn sie öffnet zahlreiche Wege und Alternativen. Die schulische und berufliche Laufbahn ist daher nicht einseitig festgelegt, sondern abhängig von Begabung, Interessen, Leistung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Schulsystem in Rheinland-Pfalz muss diese Durchlässigkeit gewährleisten und erhöhen.
Die Erfahrungen mit der neuen Schulstruktur zeigen, dass die Reale Bildung sowohl für die Realschule plus als auch für die Integrierte Gesamtschule weiter ausgebaut werden muss. Hier setzt der VRB als Interessenverband seinen schul- und verbandspolitischen Schwerpunkt. 

 

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