18.03.2020

Coronakrise zwingt zu solidarischem Handeln

Das Coronavirus breitet sich mit einer sehr hohen Ansteckungsrate aus. Die Zahl der Infizierten wächst. Die Politik hat drastische Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet. Die Schließung aller Schulen in Rheinland-Pfalz bis zu Beginn der Osterferien war eine notwendige und richtige Entscheidung. Der Verband Reale Bildung (VRB) hatte diese infolge der sich anbahnenden Entwicklungen gefordert und unterstützt diese nachdrücklich.

Noch bis zum 15. März herrschte bei allen Beteiligten und an den Schulen große Unsicherheit. Die Bekanntgabe der Schulschließungen kurz vor dem Wochenende erforderte im Gefolge einen hohen logistischen Aufwand. Klärungsbedarf bestand insbesondere hinsichtlich der Frage nach der Anwesenheitspflicht an den Schulen.

Bei der Ausgestaltung konkreter Regelungen haben sich der Verband Reale Bildung und die Personalvertretungen des Hauptpersonalrates und Bezirkspersonalrates konstruktiv und intensiv in die Beratungen des Bildungsministerium eingeschaltet. So kamen die Gremien zu einem Ergebnis, das den Schulen eine Handlungsorientierung bietet. „Die Anwesenheit des gesamten Kollegiums einer Schule ist während der Schließung in der Regel nicht notwendig“, erklärte das Bildungsministerium am 16. März.

Im Wortlaut:
„Die Anwesenheit des gesamten Kollegiums einer Schule über den Zeitraum der Schulschließungen hinweg ist in der Regel nicht notwendig. Die Schulleitungen vor Ort entscheiden anhand der Situation in der Schule, in welcher Weise und an welchem Ort die Dienstpflicht zu erbringen ist. Das hat die Schulaufsicht allen Schulen in Rheinland-Pfalz mit Schreiben vom 16. März 2020 mitgeteilt.“

VRB-Landesvorsitzender Timo Lichtenthäler unterstützt den Appell des Deutschen Beamtenbundes (dbb), des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) und des Deutschen Lehrerverbandes (DL), in vernünftiger Besonnenheit und Solidarität die behördlichen Anweisungen sowie die Infektionsschutzregeln zu beachten und zu befolgen. „Nur in einem verantwortungsvollen Verbund können wir diese Krise bewältigen.“

 

Zum Hintergrund

Reale Bildung ist attraktiv, denn sie öffnet zahlreiche Wege und Alternativen. Die schulische und berufliche Laufbahn ist daher nicht einseitig festgelegt, sondern abhängig von Begabung, Interessen, Leistung und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Das Schulsystem in Rheinland-Pfalz muss diese Durchlässigkeit gewährleisten und erhöhen.

Die Erfahrungen mit der neuen Schulstruktur zeigen, dass die Reale Bildung sowohl für die Realschule, für die Realschule plus als auch für die Integrierte Gesamtschule weiter ausgebaut werden muss. Hier setzt der VRB als Interessenverband seinen schul- und verbandspolitischen Schwerpunkt.

 

Kommunikation Presse und Medien: Bernd Karst, Grolsheimer Weg 5, 55411 Bingen, Tel.: 06721/994999, mobil: 0177-5541102, bernd.karst(at)vrb-rlp.de , Internet: www.vrb-rlp.de

 

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