Teilzeitquote bei Lehrkräften ist angestiegen

Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 11. Januar ist die „Teilzeitquote bei Lehrkräften auf dem höchsten Stand der vergangenen zehn Jahre“.

42,3 Prozent der Lehrkräfte arbeiteten im Schuljahr 2022/2023 in Teilzeit. Die Quote bei den weiblichen Lehrkräften war dabei mit 49,9 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den männlichen Lehrkräften mit 21,8 Prozent. Ein Grund für die höhere Quote ist, dass 73,1 Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen weiblich ist.

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen mit einer Teilzeitquote von 30,2 Prozent, ist die Quote bei Lehrkräften besonders hoch.

Quelle und weitere Informationen:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_N002_21.html

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Hauptversammlung der dbb bundesfrauen in Nürnberg

Behörden müssen attraktiver für Frauen werden

Schwerpunkte der Herbstsitzung waren die Themen „Führen in Teilzeit“ und „Gewalt am Arbeitsplatz“. Nicole Weiß-Urbach (im Bild, 2. von rechts), die als Vorsitzende der VDR-Frauenvertretung an der Hauptversammlung teilnahm, stellte in ihren Beiträgen die Situation der Lehrkräfte dar.

Gewalt an Schulen nimmt zu
Gewalt, die Lehrkräfte in den Schulen erfahren würden, ginge zunehmend von Eltern und von Schülerinnen und Schülern aus. Neben körperlichen Angriffen an den Schulen nähmen die Belästigungen und Bedrohungen, die über das Internet verbreitet würden, zu. Dies entspräche einer neuen Qualität an Gewalt, die in den Fokus genommen werden müsse.

Benachteiligungen im Beförderungsverfahren
Dienstliche Beurteilungen, die für die Beförderungsverfahren von Lehrkräften erstellt werden, wiesen mögliche Benachteiligungen von Teilzeitkräften aus. Teilzeit würde vor allem von weiblichen Lehrkräften gewählt. Eine Besonderheit bei Lehrkräften sei die sogenannte ungebundene Arbeitszeit, die außerunterrichtliche Tätigkeiten einschließe. Eine vermehrte Wahrnehmung dieser Tätigkeiten im häuslichen Umfeld bei gleichzeitig geringerer Präsenz von Teilzeitkräften an den Schulen werde zu wenig berücksichtigt und führe zu einer Benachteiligung bei Beförderungen für Schulleitungspositionen.

 

dbb bundesfrauenvertretung

Die dbb bundesfrauenvertretung steht im dbb seit über 50 Jahren als Marke mit starkem Wiedererkennungswert für gewerkschaftliche und fachspezifische Kompetenz. Sie ist die gewerkschaftliche Spitzenorganisation für Frauen im öffentlichen Dienst. Als eigenständige Einrichtung des dbb beamtenbund und tarifunion vertritt die dbb bundesfrauenvertretung die arbeits-, gewerkschafts- und gesellschaftspolitischen Interessen von rund 420 000 Frauen im dbb – und damit von rund einem Drittel der gesamten dbb Mitgliedschaft – gegenüber den Arbeitgebern im öffentlichen Dienst sowie Bundes- und Landespolitikern.

Ein ausführlicher Bericht über diese Hauptversammlung erscheint in der nächsten Ausgabe unserer Verbandszeitschrift.

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17. Frauenpolitische Fachtagung in Berlin

Hinsehen, Einschreiten, Vorbeugen – Null Toleranz bei sexueller Belästigung, Gewalt und Mobbing

Die diesjährige Frauenpolitische Fachtagung befasste sich in ihren Fachvorträgen und einer Diskussionsrunde mit sexueller Belästigung, Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz. Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung unterstrich in ihrer Eröffnungsrede, dass ein Arbeitsplatz geprägt sein müsse von Wertschätzung, Respekt und Sicherheit, denn:  Jede 11. Frau erlebe Gewalt am Arbeitsplatz.

In drei Fachforen referierte unter anderem die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, zu dem Thema „Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“. Sandra Maurer, Co-Autorin des Buches „Mobbing und sexuelle Belästigung im öffentlichen Dienst“ verwies darauf, dass Gewaltprävention bereits in den Kitas und Schulen beginnen müsse.

In der Podiumsdiskussion wurde auch über die Gewalt an Schulen diskutiert. Die feste Installation multiprofessioneller Teams an den Schulen wurde als ein Lösungsansatz hervorgehoben.

Einen ausführlichen Bericht dieser Fachtagung finden Sie unter:

https://www.dbb-frauen.de/artikel/null-toleranz-bei-sexueller-belaestigung.html

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Fachtagung der VDR Frauenvertretung – Nicole Weiß-Urbach wird neue Vorsitzende

Vom 5. bis 7. Mai 2023 trafen sich die Vertreterinnen der VDR Frauen aus den verschiedenen VDR-Landesverbänden zu einer Fachtagung in Fulda. Ein Seminar über Selbstmarketing und Selbstreflexion bildete einen Schwerpunkt mit Impulsen für die Arbeit der Frauenvertretung. Ein weiterer Fokus wurde auf die thematische Ausrichtung  des Gremiums gelegt.

Im Rahmen der Fachtagung wählten die Frauenvertreterinnen auch ihren neuen Vorstand. Neue Vorsitzende ist Nicole Weiß-Urbach (vorne, 2. von links). Saskia Tittgen (hinten, 3. von links) und Kerstin Mück aus Hessen (hinten 4. von rechts) nehmen die Funktion ihrer Stellvertreterinnen ein. Als Schriftführerin wurde Madeleine Helbig  aus Sachsen(vorne links) bestimmt.

Ein ausführlicher Bericht erscheint in der kommenden Ausgabe der VRB-Zeitschrift

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„Frauen in Führung – politische Bilanz und Zukunftsgestaltung“

Die Initiative FidAR - Frauen in Aufsichtsräten e.V. hatte am 07. Februar zu einer Veranstaltung in das Bundesgleichstellungsministerium in Berlin eingeladen. Dort diskutierten die Teilnehmenden zu dem Thema „Frauen in Führung – politische Bilanz und Zukunftsgestaltung“ über bereits erzielte Erfolge und mögliche weiter Schritte bei der Umsetzung von Parität in Führungspositionen.

Die Bundesfamilienministerin Lisa Paus begrüßte die Teilnehmenden mit dem Vorsatz, die vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern noch in diesem Jahrzehnt erreichen zu wollen.

Die vollständige Meldung des BMFSFJ kann unter folgendem Link abgerufen werden:

BMFSFJ - Forum setzt Zeichen für mehr Frauen in Führungspositionen

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DIW-Studie: Wie beeinflusst unbezahlte Sorgearbeit die Partizipation von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt?

Die Beschäftigungsquote von Frauen in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten merklich gestiegen, liegt aber immer noch deutlich hinter der Quote der Männer. Die Steigerung der Erwerbsquote ist mit einem geringeren Stundenumfang verbunden. Vor diesem Hintergrund wurde in einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Einfluss unbezahlter Sorgearbeit (hier: Hausarbeit, Betreuungs- und Pflegezeit) auf die Partizipation von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt untersucht.

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DIW-Studie: Wie beeinflusst unbezahlte Sorgearbeit die Partizipation von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt?

Neue stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte für den Bereich Schulen im BM bestellt

Laut einer Mitteilung des Bildungsministeriums wurde Frau Dr. Melanie Ostendorf zur neuen stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten für den Bereich Schulen bestellt, als Nachfolgerin von Frau Renata Götz. Frau Nadja Nikolaus bleibt Gleichstellungsbeauftragte für diesen Bereich.

Hintergrund: Sowohl bei der ADD als auch im Bildungsministerium gibt es Gleichstellungsbeauftragte, die die Schulen als Ansprechpartnerinnen unterstützen und beraten.

Kontaktdaten sind der Homepage der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu entnehmen.

Link: Gleichstellung von Frauen und Männern-Kontakt

 

Diplom-Psychologin Heide Gieseke in ihrem Amt als Gleichstellungsbeauftragte bestätigt

Ende Mai wurde Frau Heide Gieseke für die Dauer von vier Jahren zur Gleichstellungsbeauftragten für den Schulbereich bei der Außenstelle in Neustadt der ADD wiederbestellt. Frau Iris Stukemeier ist zu ihrer Stellvertreterin in der Außenstelle Koblenz der ADD wiederbenannt worden.

Hintergrund: Sowohl bei der ADD als auch im Bildungsministerium gibt es Gleichstellungsbeauftragte, die die Schulen als Ansprechpartnerinnen unterstützen und beraten.

Nähere Informationen findet man auf der Homepage der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion

Link: ADD Gleichstellung von Frauen und Männern   

Neues aus der VDR Frauenvertretung

VDR-Bundesfrauenvertretung  

Jedes Jahr veranstaltet die VDR-Bundesfrauenvertretung ein mehrtägiges Seminar in der dbb-Akademie in Königswinter. Die VDR-Bundesfrauenvertretung setzt sich zusammen aus den Gleichstellungsbeauftragten bzw Frauenvertretungen der einzelnen Landesverbände des Verband Deutscher Realschullehrer (VDR). Vorsitzende ist Kerstin Jonas vom Deutschen Lehrerverband Hessen. (5.v.li.). Für den Verband Reale Bildung aus Rheinland-Pfalz nahm Nicole Weiß-Urbach (7.v.li.) teil, die gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende ist.

In diesem Jahr referierte Corinna Kriesemer zu dem Thema „Veränderungen individuell bewältigen“.

Ein ausführlicher Bericht dazu erscheint in der kommenden Ausgabe der VRB-Zeitschrift.

Bericht zur 16. Frauenpolitischen Fachtagung der dbb Bundesfrauenvertretung am 02.06.2022 in Berlin

Geschlechtergerechte Arbeitswelt: „Wir müssen mit dem Status-Quo brechen“

Gleichstellung in der Transformation der Arbeitswelt kann nur in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten gelingen. Das erfordert vor allem auch ein modernes Personalvertretungsrecht.

Einen Bericht unserer Gleichstellungsbeauftragten im VRB, Nicole Weiß-Urbach, folgt in einer Ausgabe unserer Verbands-Zeitschrift. 

Link: Frauenpolitische Fachtagung 2022

16. Frauenpolitische Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung am 02.06.2022

Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten

Das Bundeskabinett hat im Juni 2021 den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beschlossen. Der Bericht besteht aus einem Gutachten einer unabhängigen Sachverständigenkommission unter dem Vorsitz von Professorin Aysel Yollu-Tok (HWR Berlin) sowie einer Stellungnahme der Bundesregierung. Im Mittelpunkt des Dritten Gleichstellungsberichts steht die Frage, wie die Digitalisierung geschlechtergerecht gestaltet werden kann.
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Link zu Gleichstellungsbericht: Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (Geschäftsstelle Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung) (dritter-gleichstellungsbericht.de)

Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Gleichstellungsplan für den Schulbereich und die Studienseminare 2017 – 2023

Aus dem Vorwort von Dr. Stefanie Hubig:
Es gilt die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst zu fördern, ebenso wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz sollen so gestaltet sein, dass berufliche Karriere und die Wahrnehmung von Familienaufgaben möglich ist. Dies gilt ausdrücklich für beide Geschlechter.
Dem Schulbereich kommt eine besondere Vorbildfunktion zu, da dort tradierte Rollenbilder für Mädchen und Jungen aufgebrochen, Veränderungsprozesse angestoßen werden können.
Der aktuelle Gleichstellungsplan zeigt die aktuelle Situation anhand von Statistiken und realistische Wege für Veränderungen, wo Handlungsbedarf besteht.

Gleichstellungsplan für den Schulbereich und die Studienseminare 2017 - 2023

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